Natascha Loch – Dipl.-Strick-Modedesignerin
Beruflicher Werdegang bis zur Gründung
Die junge Gründerin hat schon einiges vorzuweisen. Nach ihrer Ausbildung zur Modeschneiderin machte sie zunächst ein Fernstudium Modezeichnen an der Züricher Neuen Kunstschule und 2006 an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin den Abschluss zur Diplom Modedesignerin. Auslandssemester brachten sie während des Studiums zur Nouva Accademia di Belle Arti nach Mailand und zu Vivienne Westwood in London. An der Staatsoper unter den Linden absolvierte sie ein Praktikum in der Kostümabteilung. Die vielfältigen und unterschiedlichen Erfahrungen kommen Natascha Loch bei ihrer Selbständigkeit sehr zugute. Seit 2007 hat sie in diversen Projekten im Bereich Film, Kostüm, Mode/Styling und Kunst mitgearbeitet.
Warum haben Sie sich selbstständig gemacht?
„Ich wollte mich schon immer selbstständig machen und diverse Projekte durchführen aber auch meine eigenen Kollektionen entwerfen. Durch meine freiberufliche Tätigkeit habe ich es nach knapp drei Jahren geschafft, in den unterschiedlichen Bereichen Mode/ Kostüm/Theater/Film und Kunst einen Einstieg zu finden.“
Was ist Ihre Unternehmensidee/Philosophie?
„Das Schöne – es ist die Schönheit, mit den Augen der Seele gesehen.“ Joseph Joubert
„Kunden mit Geschmack für das Besondere. Frauen, die auf der Suche nach einer die eigene Figur betonenden Strickmode sind. Firmen, die ihre Prototypenentwicklung im Bereich Strick – auch für eventuelle Kleinserien in Auftrag geben möchten.“
Welche Herausforderungen gab es bis zur Gründung, welche danach?
„Vor meiner Gründung stellte ich einen Businessplan auf und arbeitete mich in die diversen Bereiche Marketing, Buchhaltung und Finanzen etc. ein. Dies bedeutete anfangs viel Zeit zu investieren, um sich Wissen anzueignen, Informationen einzuholen, viel Organisation. Nach ein paar Monaten dachte ich, es würde kein Ende nehmen und ich wäre kein Stück weiter. Doch dann ging es plötzlich los und die Situation, was mache ich, wie komme ich an meine Kunden, stellte sich ein.
Als diese Phase überwunden war, kamen die alltäglichen Probleme: wie bleibe ich an meinen Kunden dran, wie finde ich die Balance zwischen Kreativität und Kommerziellem, bzw. wo ist mein Label gut präsentiert, wo verdiene ich genug Geld.
Da die Preisverhandlungen im Bereich Mode, Kunst etc. sowieso schwierig sind und man oft aufgrund der Werbung/Image Kompromisse eingehen muss, sind hier auch immer „kreative“ Lösungen gefordert.
In der heutigen Zeit ist es auch schwierig als Designer/Künstler alleine vorwärts zu kommen, deshalb sind Kooperationen wichtig, das stellt jedoch alle Beteiligten vor diverse Aufgaben und Probleme.“
Was macht Ihnen an der selbstständigen Tätigkeit am meisten Spaß? Welche Erfahrungen machen Sie/haben Sie gemacht? Was möchten Sie anderen Gründerinnen mit auf den Weg geben?
„Am meisten Spaß macht mir, dass ich nun in unterschiedlichen Bereichen kreativ sein kann und meine eigenen Kollektionen entwerfe. Durch diese unterschiedlichen Aufgabenbereiche werde ich ständig mit neuen Situationen konfrontiert die mich stets vor neue Herausforderungen stellen und mich auch zwingen neue Wege zu gehen.
Getreu nach dem Motto „Stillstand ist der Tod“.
Wichtig ist es aber vor allem trotz des ständigen Trubels, Stress und den selbstbestimmten Arbeitszeiten und anderen Herausforderungen, dass man versucht sich selbst treu zu bleiben und die Ruhe zu bewahren, sich nicht von anderen Menschen zu sehr beeinflussen und ablenken zu lassen von seinem eigenen Weg.“
Natascha Loch
Erich-Weinert-Straße 14
Telefon: 0171-897 59 69
Webseite: www.nataschaloch.de
E-Mail: info(at)nataschaloch(dot)de







